Bergfrühling

Briefe von Angehörigen

Durch das SAPV-Team wurde der Hospizkreis Haar an meinen Mann vermittelt Dabei wurde Frau Frey durch Frau Wiegand vorgestellt, dass sie die Betreuung meines Mannes übernimmt, der aufgrund seiner schweren Krebserkrankung nicht allein zu Hause sein durfte.

Bei meiner Abwesenheit (Arztbesuche, Einkaufen, etc.) hatte ich mich mit Frau Frey besprochen, dass sie in der Zeit bei ihm war.

Es war immer eine schöne Zeit und mein Mann freute sich sehr auf die Unterhaltung mit Frau Frey. Sie hat die Gabe, auf einen Menschen einzugehen und Ruhe zu hinterlassen.

Leider dauerte diese nette Zusammenkunft nur sehr kurze Zeit. Mein Mann hatte seine 3-jährige Leidenszeit am 6. 1. 2015 beendet und hat uns für immer verlassen.

Wir möchten uns für die gute Betreuung durch den Hospizkreis Haar und Frau Frey sehr herzlich bedanken. Diese Einrichtung ist eine sehr gute Sahe und für alle kranken- und hilfsbedürftigen Menschen sehr zu empfehlen.

Nochmals vielen Dank für die gute Betreuung
O. F. mit Tochter S.

Liebe Frau Wiegand,

ganz herzlichen Dank für all Ihre Mühe, die viele Zeit, die sie investieren, die (nächtlichen) Mails und Ihre Hilfe. Ich weiß, dass ich mich immer an Sie wenden kann – und das tut gut.

Ihnen und Ihrer Familie schöne Feiertage und ein gutes neues Jahr.

Ihre

U.S.

Verehrtes Hospiz-Team,

ich möchte mich herzlich für den Besuch von Frau Wiegand am 6. 10. 2014 um 16.30 Uhr bedanken, bei dem wir dann den Tod meines Ehemannes feststellten und ich Trost und Beistand bei ihr fand. Schön, dass es Sie gibt! Anbei eine kleine Spende.

Es grüßt Sie

Ch. H.

Sehr geehrte Frau Wiegand,
mit Ihren (unseren) Begleitern!

Wir danken Ihnen allen sehr. Mein Mann erlebte mit Freude, dass feine Menschen sich für Dienste im Zusammenhang mit Sterben bereitfinden.
Fr. H.

Liebe Schwester Rita,
sehr geehrter Herr Günther,

Meine liebe Mutter, die zuletzt im Maria-Stadler-Haus in Haar wohnte, ist am 28. Juli 2007 in der Nacht zum Sonntag im Herrn entschlafen.

Es ist mir ein Bedürfnis, Ihnen für die liebevolle und menschliche Betreuung in den letzten Wochen sehr herzlich zu danken.

Der friedliche und ruhige Gesichtsausdruck, den meine Mutter auf dem Weg in die Ewigkeit hinterließ, gibt mir Trost und bestärkt mich in der Ansicht, das Richtige getan zu haben.
Herr R.

Liebe Frau Wiegand,

ich möchte Ihnen ganz besonders für Ihre tröstenden Worte danken, aber auch von Herzen für Ihre liebevolle Begleitung auf dem letzten Stückchen Weg meiner Mutter.

Trotz all der schrecklichen Umstände war ich froh, Menschen wie Sie und Ihre Kolleginnen kennen lernen zu dürfen. Bitte richten Sie auch ihnen meinen herzlichsten Dank aus.
Frau. M.

Brief von Frau G., 18.8.2011

Liebe Frau Klingenfuss,
das war aber eine schöne Überraschung, Ihre wunderbaren Karten mit den Blumen meiner Mutter zu erhalten! Ganz herzlichen Dank dafür!
Derzeit bin ich sehr mit dem Ausräumen des großen Hauses beschäftigt und stoße auf so viele Erinnerungen, was nicht immer leicht ist.
Aber der Sterbeprozess meiner Mutter zu Hause hat mir das Abschiednehmen leichter gemacht, und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht mit Dankbarkeit zurückdenke an die letzte Nacht meiner Mutter, die Sie, liebe Frau Klingenfuss, so wunderbar begleitet haben!
Ich hoffe, es geht Ihnen gut, und ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Ihnen irgendwann einmal.
Ganz herzliche Grüße
Ihre Ch. G.

Weihnachtsbrief

Hallo Frau Klingenfuss,

seit 5 Jahren ist meine Mutter Bewohnerin des Maria-Stadler-Hauses.

Die Eingewöhungszeit war sehr schwierig. Durch die liebevolle Unterstützung durch Sie fühlte sie sich bald wohl.

Meine Mutter freut sich auf Ihre wöchentlichen Besuche, da ihr dadurch die Möglichkeit gegeben wird, an der Außenwelt teilzuhaben.

Besonders hervorzuheben ist, dass die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Hospizvereins sich mit viel Zeit und Geduld um die Bewohner kümmern.

Über die Jahre gesehen ist eine sehr vertrauensvolle und freundschaftliche Beziehung entstanden, die auch für die Familie eine große Erleichterung darstellt.

Dafür möchte ich mich bei Ihnen ganz herzlich bedanken.

Ihre

Evi H.

20.April 2013

Hospizkreis Haar e.V.
Frau Rita Wiegand
St-Konrad-Str. 2
85540 Haar

Liebe Frau Wiegand,

Seit 2007 war meine Mutter, M. G., Bewohnerin im Maria-Stadler-Haus. Sie stand immer mit beiden Beinen im Leben und so war die Eingewöhnungszeit natürlich nicht leicht, wie wahrscheinlich auch für viele andere Bewohnerinnen. Es hat sich aber im Laufe der Zeit ein Kreis von Damen gebildet, die immer „Mensch ärgere Dich nicht“ gespielt haben und der immer sehr nett beisammen war und es auch Freude und Gaudi gab. Von diesem Kreis war meine Mutti eine der letzten.

In der Nacht von Montag/04.März auf Dienstag/05. März 2013 um 3.00 Uhr morgens ist meine Mutter im Maria Stadler Haus für immer eingeschlafen. Ich kann und wahrscheinlich will ich es nicht glauben. Der Schmerz ist sehr groß und es tut sehr weh.

Trotz ihres Alters von 88 Jahren kam dies völlig überraschend und unerwartet, zumal dies nicht zu erkennen war, als ich sie am Sonntagabend verließ. Ab Montagmittag ging es ihr dann zusehends schlechter und ich war völlig hilflos und überfordert. Während des Sterbeprozesses meiner Mutter durfte ich aber erfahren, dass ich nicht alleine war, sondern dass es Menschen gibt, die in diesen schweren Stunden da sind und einem beistehen.

Sie, liebe Frau Wiegand, haben mir gesagt, dass meine Mutter ganz friedliche Gesichtszüge hat und ruhig schläft. Das war für mich sehr wichtig. Auch wie Sie mir zeigten, wie ich die Hände meiner Mutter massieren soll, damit es ihr in den letzten Stunden gut geht. In dem Sterbeprotokoll hat sie sich dies gewünscht. Auch die beiden Sprüche (Sie wissen schon welche) wirkten in diesen Momenten für uns beide sehr beruhigend. Vielen Dank für Ihre Mühe.

Auch Nina Seebach war nachmittags und abends bei meiner Mutti und mir und hat sich rührend um uns beide gekümmert. Auch ihr vielen Dank.

Von Ihnen bekam ich auch das Protokoll zum eigenen Sterben, das Sie mit meiner Mutter im November 2012 besprochen haben und auch die CD dazu, die ich leider immer noch nicht abspielen konnte. Dafür möchte ich Ihnen auch ganz herzlich danken.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich, dass die Geschäftsführung/Herr Peter Reitberger des Maria-Stadler-Hauses es möglich macht, eine Hospizbegleitung in diesem Heim so effektiv auszubauen, zu fördern und zu unterstützen. Sowohl für den Sterbenden als auch für die Angehörigen ist dies sehr hilfreich. Erst im Ernstfall wird einem so richtig bewusst, wie wichtig Hospizarbeit ist.

Für Ihr Wirken wünsche ich Ihnen viel Kraft und Stärke und nochmals vielen Dank für alles.

Recht herzliche Grüße
M. H.

Zorneding, 23.05.2014

Sehr geehrte Frau Wiegand,

ich möchte mich bei Ihnen und Ihrem Team auf diesem Wege noch einmal für die Betreuung meines Vaters, Herrn H. C., im Maria-Stadler-Haus bedanken.
Er war am 9. Januar dieses Jahres dort eingezogen, weil die häuslichen Verhältnisse es nicht mehr erlaubt hatten, ihn dort angemessen zu versorgen. Über diese Entwicklung in seinem Leben war er verzweifelt und blieb es bis zum Schluss. Er litt sehr unter der Trennung von seiner Frau, obwohl meine Mutter jeden Tag mehrere Stunden bei ihm war. Aber den Verlust der vertrauten Wohnung und des gewohnten Umfeldes konnte er nicht verkraften. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich zusehends. Jedoch war er immer bei Sinnen, erkannte seine Lage genau und sprach von sich immer wieder als einem „Trümmerhaufen“. Er, der ein sehr aktiver, heiterer, sportlicher Mensch war, war nun auf den Rollstuhl und die Hilfe anderer Menschen angewiesen – ein Umstand, der ihn in Depressionen versetzte.
Die Pflegekräfte im Maria-Stadler-Haus bemühten sich sehr um ihn. Bis zum Ende sahen wir ihn gut und liebevoll versorgt. Auch ergaben sich viele kleine, hilfreiche Gespräche im persönlichen Umgang. Wir erlebten das Personal als mitfühlend und immer zur Stelle, wenn wir jemand brauchten. Der aktive Einsatz der Pflegenden für Schmerzfreiheit war für uns sehr wichtig. Den Menschen, die dort arbeiten, gilt unser Dank und unser Respekt für ihr Engagement in diesem wahrhaft anspruchsvollen und oft schweren Beruf.
Als uns klar war, dass mein Vater nicht mehr lang leben würde, habe ich Sie um Unterstützung gebeten. Meine Mutter war zunächst skeptisch, auch, weil sie über die Hospizbewegung nichts wusste. Diese Einstellung wich schnell einer Erleichterung und Dankbarkeit, nicht alles alleine tragen zu müssen. Für sie war es ganz besonders schlimm zuschauen zu müssen, wie ihr Mann verfiel, und nichts tun zu können. Ganz besonders möchte ich die Begegnungen mit Herrn Ludwig erwähnen, der uns mit seiner herzlichen und einfühlsamen Wesensart bis zum Tod meines Vaters am 7. Mai 2014 eine große Stütze war.
Ich persönlich habe von Ihnen sehr viel gelernt. Mit dem Tod wollte ich nie etwas zu tun haben. Ich habe mich – wie wahrscheinlich die meisten Menschen – davor gefürchtet. So, wie unsere Gesellschaft heutzutage organisiert ist, muss man damit ja nicht Berührung kommen. Ihr Umgang mit dem Sterbenden hat mir gezeigt, dass das ganz natürlich ist, und mir auch die Kraft gegeben, bis zum Tod bei meinem Vater zu bleiben. Als sein Herz aufgehört hat zu schlagen, habe ich seinen Kopf in meinen Händen gehalten. Das war furchtbar, und trotzdem gut so. Auf diese Weise habe ich ihn in Frieden gehen lassen können, was mir und meiner Mutter jetzt sehr hilft.
Danke für alles!

Ihre U. R.