Eine gute Idee schreibt Geschichte

Eine gute Idee schreibt Geschichte

1996

  • Interessierte Haarer Bürger treffen sich, um einen Verein zu gründen mit der Zielsetzung, Schwerstkranke und Sterbende zu begleiten. Ein unabhängiger Verein soll entstehen.
  • Am 19. November 1996 gründen 31 Personen den Hospizkreis Haar Landkreis München-Ost. Sitz des Vereines sind bis auf Weiteres private Räume der Mitglieder.
  • Die vom Hospizkreis Haar gewählte Satzung sieht fünf gleichberechtige Vorstände vor.

1997

  • Die ersten sechs Hospizbegleiter werden in München ausgebildet.
  • Eintrag im Vereinsregister mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit. Unser offizieller Name lautet nun: Hospizkreis Haar Landkreis München – Ost e. V.
  • Eine erste finanzielle Unterstützung erhält der Verein durch:
    • Baugesellschaft München-Land, Haar
    • D’Bianga-Verein Pöring
    • Firma Mecherler
    • Firma MSD, Haar
    • Kreissparkasse München, Haar
    • Landratsamt München
    • Lions-Club „Bavaria“
    • Pfarrei St. Bonifatius, Haar
    • SVH Stromversorgung, Haar
    • verschiedene Versicherungen und
    • viele Privatpersonen
  • Erste öffentliche Veranstaltung am 21. Oktober 1997.
  • Der Hospizkreis Haar bezieht sein eigenes Domizil. Die Gemeinde Haar stellt uns die Erdgeschosswohnung in der St.-Konrad-Straße 2 zur Verfügung.
  • Die ersten Einsätze finden statt – fünf Personen werden begleitet

1998

  • Der Hospizkreis Haar wird stimmberechtiges Mitglied im Arbeitskreis Altenhilfeplan des Versorgungsbereichs II.
  • Der Verein hat erstmals einen Stand beim Haarer Christkindlmarkt.
  • Der „Aktivkreis“ wird gegründet mit dem Ziel, den verkleinerten Vorstand zu unterstützen.

1999

  • Im Landkreis München gibt es zur Zeit nur zwei Hospizvereine, den Hospizverein Würmtal und den Hospizkreis Haar. Einladung vom Landratsamt München zur Podiumsdiskussion über Hospizvereine und Palliativmedizin. „Wir werden zum ersten Mal auf höherer Ebene wahrgenommen.“
  • Zum ersten Mal bildet der Hospizkreis Haar selbst Hospizbegleiter aus. Das Team besteht nun aus dreizehn Hospizbegleitern.
  • Unser erstes Sommerfest – 40 Gäste kommen. Bei Kaffee und Kuchen werden Kontakte geknüpft, Berührungsängste abgebaut.

2000

  • Regelmäßige Treffen im Landratsamt München mit Vorsitzenden der Hospizvereine im Landkreis München.
  • Neue Aktivitäten:
    • Regelmäßige Fortbildungen werden beschlossen – das „Jahresprogramm“ wird zukünftig die Hospizbegleiter darüber informieren.
    • Ein offener Gesprächskreis zu Trauer, Krankheit, Tod findet statt.
    • Der Hospizkreis nimmt erstmals am Gemeindetag teil.
    • Der SZ-Adventskalender unterstützt unsere Arbeit mit einer Spende.
    • Die Finanzierung zur Ausbildung einer Palliative Care Fachkraft für Kirchheim.
    • Grundsteinlegung mit Vorstellung der Hospizarbeit im Collegium 2000 in Kirchheim

2001

  • Der Hospizkreis Haar erfährt für sein ehrenamtliches Engagement eine besondere Ehrung. Bei seinem Jahresempfang überreicht der Katholikenrat der Region München für tatkräftigen Einsatz die Pater-Rupert-Mayer-Plakette. Mit der Auszeichnung soll das vorbildliche und kontinuierliche Wirken unserer Arbeit gewürdigt werden.
  • Einladung des Dekanats Ottobrunn zur Wallfahrt von Siegertsbrunn nach Helfendorf. Wegen besonderer Verdienste um die Hospizarbeit erhält der Hospizkreis Haar die Kollekte der Wallfahrer.
  • Erste Teilnahme des Hospizkreises an der Maibaumwache in Haar.
  • Unser Hospizkreis präsentiert sich erfolgreich bei der Frauenbörse im Landratsamt München.
  • Die Gesprächsgruppe “von Betroffenen – für Betroffene“ entsteht.
  • Besuch einer Delegation von Pflegestudenten aus Japan.

2002

  • Mit aktiver Unterstützung aus Haar wird der Hospizkreis Ottobrunn gegründet.
  • 1. Hospiztag im Landkreis München. Veranstalter in diesem Jahr ist die Hospizgruppe Schleißheim und Umgebung. Unter der Schirmherrschaft der „Arbeitsgemeinschaft Hospiz im Landkreis München“ findet alle 2 Jahre eine Großveranstaltung zum Thema „Hospizarbeit – Begleitung von Schwerstkranken und Sterbenden“ statt.
  • Ein „offener Gesprächskreis“ für Trauernde wird eingerichtet.

2003

  • Der Verein hat nun 26 Hospizbegleiter
  • Die Gesprächsgruppe für Tumorerkrankte entsteht.
  • Besuch einer Delegation von Pflegestudenten aus Japan.

2004

  • Unser Vorstandsmitglied Helga Kacerovsky wird zur 1. Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Hospiz im Landratsamt gewählt.
  • Die erste Hospizkreis-Sprechstunde (Einzelgesprächsangebot) findet statt.
  • Der Hospizkreis Haar nimmt seinen Dienst auf der Onkologischen Station im Krankenhaus Neuperlach auf.

2005

  • Thora Augustin, zuständig für Fragen zur Patientenverfügung, wird Ehrenmitglied.
  • Eröffnung des „Trauercafés“ mit Anneliese Gutzeit.
  • Der Hospizkreis Haar hat eine eigene Palliative Care Fachkraft nach § 39a SGB V.

2006

  • Helga Kacerovsky wird in ihrem Amt als 1. Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Hospiz im Landkreis München bestätigt.
  • Unser Ehrenmitglied Thora Augustin stirbt, eingebunden in ein Netz von Hospizbegleiterinnen. Sie wird 86 Jahre alt.

2007

  • Wir arbeiten mit dem Ambulanten Kinderhospiz München (AKM) zusammen. Eine Kooperationsvereinbarung wird unterzeichnet. Ziel ist die Betreuung krebskranker Kinder und deren Angehöriger.
  • Zwei Hospizbegleiter lassen sich zu Familienbegleitern des AKM ausbilden.
  • Der Hospizkreis Haar feiert sein zehnjähriges Bestehen.

2008

  • Die Zusammenarbeit mit dem Maria-Stadler-Haus wird unter der neuen Leitung intensiviert. Sechs Hospizbegleiter sind regelmäßig auf den Stationen anzutreffen. Vier weitere Hospizbegleiter sind auf Abruf bereit, dort zu helfen.
  • Nach vier Jahren als 1. Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Hospiz im Landkreis München wird Helga Kacerovsky abgelöst.

2009

  • Inge Czoske führt das Trauercafé weiter.
  • Eine weitere Station des Krankenhauses Neuperlach bittet um unsere Unterstützung. Die Hospizbegleiterin Dr. Anneliese Böttiger nimmt auf der Akutgeriatrie ihre wöchentlichen Besuche auf.
  • Auf Anregung des Hospizkreises Haar e.V. wird das Projekt „Implementierung der Hospizidee“ im Maria Stadler Haus gestartet.
  • Fortbildung von Frau Wiegand zur Pain Nurse.
  • Die Mitgliederversammlung beschließt die Umbenennung des Vereins in „Hospizkreis Haar e.V. Ambulanter Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst“.

2010

  • Der „Sonntagsbrunch“ findet erstmals statt. Inge Czoske bietet dieses Treffen einmal monatlich an. Alleinstehende und Verwitwete sind eingeladen.
  • Zusammenarbeit mit dem SAPV-Team Taufkirchen (Spezielle Ambulante Palliativversorgung)
  • Erste Kontakte zum neu eröffneten Seniorenpflegeheim „Haus am Wiesengrund“ in Grasbrunn.

2011

  • Der Sonntagsbrunch hat eine neue Leitung. Das Gründungsmitglied Imke Bollmann betreut die monatlich stattfindenden Treffen.
  • Der Kooperationsvertrag mit dem Maria-Stadler-Haus wird unterzeichnet.
  • Erster Einsatz im „Haus am Wiesengrund“.
  • Wie jedes Jahr beteiligt sich der Hospizkreis Haar beim Straßenfest mit einem Flohmarktstand.

2012

  • Unsere Palliative Care Fachkraft und Einsatzleitung tritt die Stelle einer „Beauftragten für Palliative Care und Ethik“ im Maria–Stadler-Haus an. Sie absolviert den „Pain Nurse Plus“ Fortbildungskurs.
  • Dr. Dr. Marina Kojer referiert zum Thema „Alt, krank und verwirrt“ (auch Titel ihres Buches) in Haar.
  • Im Rahmen des Sommerfestes feiern wir unser 15-jähriges Bestehen.

2013

  • Unsere Hospizbegleiter erhalten Schulungen in Demenz (Dr. Christian Schulte), gewaltfreier Kommunikation und Validation. Ein weiteres Thema ist „Depression und Suizid im Alter“, zu dem auch Bewohner, Angehörige und Pflegekräfte des Maria-Stadler-Hauses eingeladen sind.
  • Zusammen mit dem Maria-Stadler-Haus laden wir im Frühjahr zum Ethikcafé Prof. Dr. Peter Paul Gantzer zu einem Vortag über Vollmacht und Patientenverfügung ein. Im Herbst informiert das Ethikcafé über die Spezielle Ambulante Palliativversorgung.
  • Auf Initiative unserer Einsatzleitung findet im Maria-Stadler-Haus die erste Fortbildung für Ärzte in Palliativmedizin statt (Thema: Schmerz).

2014

  • Die diesjährige Fortbildungsreihe beginnt mit einem Vortrag von Dr. Christian Schulte über Morbus Parkinson.
  • Wieder ist ein Ausbildungskurs zum Hospizbegleiter beendet. Wir freuen uns über den Zuwachs.
  • Unser diesjähriges Sommerfest war mit über einhundert Gästen ein voller Erfolg.
  • Zweite Fortbildung für Ärzte in Palliativmedizin im Maria-Stadler-Haus (Thema: Unruhe).
  • Ein Vorstandsmitglied absoviert den Fernlehrgang „Vorstandsarbeit“.
  • Im Rahmen der Kooperation mit dem Maria-Stadler-Haus findet wieder das Ethikcafé, diesmal zum Thema „Depressionen erkennen“  mit Frau Dr. Gös-Finze.
  • Unsere Einsatzleitung nimmt am Qualitätszirkel „Pflair“, organisiert vom Hospizkreis Ottobrunn“, im Auftrag des Maria-Stadler-Hauses, teil. Dort sollen Leitlinien für die Palliativbetreuung in Pflegeheimen erarbeitet werden.
  • Die Hospizbegleiter und Mitarbeiter aus dem Maria-Stadler-Haus erhalten die Fortsetzung zur Fortbildung in Validation.
  • Am 10. November hat Babsi Hartmann, die jahrelang ehrenamtlich im Telefondienst tätig war, ihre Augen für immer geschlossen. Danke, Babsi!

2015

  •  Nach vielen Jahren muss unsere hochgeschätzte Supervisorin uns aus privaten Gründen verlassen, vermittelt uns aber gleich einen angemessenen Ersatz.
  • Eine Herausforderung für die Hospizbegleiter: wir stellen die Dokumentation auf Exceltabellen um.
  • Der Hospizkreis Haar schließt mit dem „Haus am Wiesengrund“ in Haar eine Kooperationsvereinbarung.
  • Das erste Hospizcafé findet im Maria-Stadler-Haus statt. Eingeladen sind Hospiz-begleiter und Pflegekräfte.
  • Das Maria-Stadler-Haus und der Hospizkreis Haar laden am 10. 11. 2015 Dr. Din-ges, Ethiker an der Universität Klagenfurt, zum Vortrag über Entscheidungen am Lebensende nach Haar ein.

2016

  • In der Mitgliederversammlung am 30. März wurde der gesamte Vorstand in seinem Amt bestätigt. Die Vorstandsmitglieder stellten sich erneut zur Wahl und wurden wiedergewählt.
  • Der Hospizkreis stellt sich einer neuen Aufgabe und trägt die Hospizidee in die Schulen.
  • Unter dem Motto „Wo die Seele auftankt“ erfuhren die Hospizbegleiter bei einer Fortbildung im April was der Seele Kraft kostet und wie sie aufgetankt werden kann.
  • Der Kooperationsvertrag mit dem kbo-Isar-Amper-Klinikum, vertreten durch Prof. Dr. Peter Brieger (Ärztl. Direktor) und Prof. Dr. Martin Marziniak (Chefarzt der Neurologie) wurde unterzeichnet. Zwei erfahrene Hospizbegleiter kommen nun regelmäßig dort zum Einsatz.
  • Das Jahr 2016 hat uns zehn neue Hospizbegleiter beschert, über die wir sehr froh sind.

2017

  • Der Hospizkreis Haar kann seinen 20. Geburtstag feiern.